Starker Wind und wichtige Erfahrungen bei der Warnemünder Woche 2026
Am 4. Juli 2026 starteten die Seglerinnen und Segler der ILCA-Klassen 4, 6 und 7 bei der Warnemünder Woche. Mit insgesamt 19 Teilnehmenden aus den drei Bootsklassen war das Team stark vertreten: acht Boote im ILCA 4, acht im ILCA 6 und zwei im ILCA 7 gingen an den Start.
Die Bedingungen auf dem Wasser waren über die Regattatage hinweg anspruchsvoll. Am Samstag sorgten westliche bis nordwestliche Winde mit 19 bis 22 Knoten, Sonnenschein und moderater Welle für sportliche, aber gut segelbare Bedingungen. Am Sonntag zeigte sich Warnemünde bei bestem „Kaiserwetter“ mit Sonne, jedoch auch mit deutlich mehr Druck: 23 bis 29 Knoten Wind, rund 1,5 Meter Welle und leichte Strömung verlangten den Seglerinnen und Seglern einiges ab. Am Montag wurde es grauer und regnerischer. Bei 10 bis 18 Knoten Wind, kabbeliger, aber flacher Welle und etwas Strom von rechts aus Windrichtung blieb es weiterhin taktisch spannend.
Insgesamt konnten sieben Wettfahrten gesegelt werden. Eine besondere Herausforderung gab es am Sonntag, als sich der Start aufgrund der Bedingungen verzögerte: Die Startschiffe konnten zunächst nicht wie geplant verankert werden. Die Wettfahrtleitung reagierte jedoch flexibel und souverän, indem ein Schlauchboot als Startschiff eingesetzt wurde. So konnten die Rennen trotz der schwierigen Bedingungen durchgeführt werden.
Auch im Team war die Stimmung gut. Zwar war der starke Wind für einige Teilnehmende eine große Herausforderung, dennoch blieben alle motiviert und konzentriert. Besonders der Sonntag wurde für viele zu einem Tag, an dem sie viel über sich selbst, ihre Belastbarkeit und den Umgang mit anspruchsvollen Bedingungen gelernt haben.
Ergebnisse findet ihr hier.
Fotos: Pepe Hartmann









